Vision nimmt Formen an

Zwei Jahre ist es her, als die Mitglieder der ersten Stunde im Sitzungssaal der Volksbank Erzgebirge eG zusammensaßen und über Inhalte, Aufgaben, Ziele u.v.m. der neu gegründeten Genossenschaft „Festhalle Annaberg-Buchholz eG“ debattierten. Klar definiertes Ziel: Der Um- und Ausbau der ehrwürdigen Festhalle zu einem erzgebirgischen Kongress- und Veranstaltungszentrum. Zum damaligen Zeitpunkt wirkte dies alles wie Zukunftsmusik, ja vielmehr wie eine noch nicht greifbare Vision, die heute, zwei Jahre nach Gründung der „Festhalle Annaberg-Buchholz eG“ immer konkretere Formen annimmt und deren Realisierung nun mit jedem Tag ein großes Stück näher rückt.

Die Baumaßnahmen sind in vollem Gange und ein Datum zur voraussichtlichen Fertigstellung steht auch schon fest: Ehrgeiziges Ziel ist es, den Bau im April 2012 abzuschließen. Dann sollen die ersten großen Veranstaltungen im neuen Kongress- und Veranstaltungszentrum Akzente setzen. Das bedeutet konkret, dass die Festhalle schon in 15 Monaten ihre Tore öffnen könnte. Damit dieser eng gestrickte Zeitplan auch in die Tat umgesetzt werden kann, wurde eine gemeinschaftliche Vorort-Besichtigung vorgenommen, zu der die Oberbürgermeisterin der Großen Kreisstadt, Barbara Klepsch, der Wirtschaftsbürgermeister, Thomas Proksch, Vertreter der Stadtverwaltung, Vertreter der Genossenschaft „Festhalle Annaberg-Buchholz eG“ sowie die für den Bau verantwortlichen Fach- und Hochbauplaner das Planungskonzept miteinander abgestimmt und Details der nächsten Bauabschnitte beschlossen haben. Themen waren dabei unter anderem der Fußboden der Halle, der komplett erneuert werden soll, die Anbindung des Caterings an die Küche und die Akustik. Zudem wurde darüber diskutiert, eine leichtere Begehbarkeit für behinderte Menschen zu schaffen und diesen Punkt finanziell in die Maßnahmen mit einzubinden. Aus dem Ergebnis des Gespräches heraus prüft die Genossenschaft derzeit, ob der Rohbau des genossenschaftseigenen Anbaus im selben Zuge der jetzigen Baumaßnahmen mit realisiert wird. Grund dieser Überlegungen ist die damit einhergehende erhebliche Kostenreduzierung der Dachkonstruktion. Um den organisatorischen und finanziellen Aufwand der umfangreichen zukünftigen Baumaßnahmen auf möglichst breite Schultern zu verteilen, ist man zudem permanent bemüht, weitere Mitglieder zu gewinnen.   Hierzu waren Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Genossenschaft in den letzten Wochen im Erzgebirgskreis unterwegs, um das Vorhaben verschiedenen Interessengruppen vorzustellen. Wer näheres zu einer Mitgliedschaft in der Genossenschaft „Festhalle Annaberg-Buchholz eG“ erfahren möchte, wendet sich bitte telefonisch an selbige unter der Nummer 03733/ 288955. Schwerpunkte der nächsten Bauabschnitte sind somit der Innenausbau, die weitere Sanierung des Daches, die Errichtung einer Brandschutzwand zum neuen Gebäude hin, die Modernisierung der Heizungs- und Lüftungsanlage, Baumaßnahmen im sanitären Bereich sowie die Erweiterung des Treppenhauses im Außenbereich.

decsen

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